Der Rock´n´Roll ...
Finn macht Musik, solange er denken kann, wenngleich der Weg in die Öffentlichkeit alles andere als gradlinig verlief. Geboren am 1.3.1971 in Bergen auf Rügen fand die erste entscheidende musikalische Prägung auf dem Schoß seiner Großmutter Johanna beim gemeinsamen stundenlangen Absingen aktueller Schlager und klassischer Volkslieder statt. Dieser musikalischer Kosmos wurde in den kommenden Jahren durch Abba, Ted Herold und die Hamburger Hafenkonzerte entscheidend erweitert, die eigentlich erste Initialzündung erfolgte jedoch erst, als Finn quasi zeitgleich mit der Einschulung Elvis Presley entdeckte (dass später in einer vorübergehenden Phase pubertärer Verwirrung Shakin’ Stevens an dessen Stelle rückte, soll hier nur erwähnt und nicht weiter vertieft werden...).
In den nächsten Jahren entwickelte sich Finn zu einem veritablen Multiinstrumentalisten an Kochtöpfen, Pappeimern und Tennisschlägern. Endlich - und trotz aller Affinität zum Schlagzeugspielen und sehnlich gewünschter snare-drum - kam dann auch eine richtige Gitarre. Mit 13 Jahren schrieb er seine ersten, wie er selbst sagt „nun ja, äh, Songs“. Er hatte zu diesem Zeitpunkt seine frühkindliche Leidenschaft für Deutschen Schlager und die ZDF-Hitparade bereits hinter sich und die Beatles entdeckt. Damit war für die nächsten paar Jahre sein Berufsziel klar definiert: John Lennon. Die Leidenschaft speziell für diese Musik (und seine Leidenschaft für den Schulchor) war - wir befinden uns mitten in den 80er Jahren - sozial nicht leicht zu vermitteln, daraus entstanden dann wieder neue Songs... In ihnen spiegelte sich musikalisch allerdings nicht nur die Liebe zu den Beatles, sondern auch zu vielen Anderen, denn es gab ja auch noch (und jetzt in unwillkürlicher Reihenfolge): die Stones, Herman van Veen, Bob Dylan, Hans-Eckart Wenzel, die Kinks, Cat Stevens...
... hat viele Gesichter.


Speaker´s Corner 1994 ...


... und 1997.
Erst relativ spät, nämlich 1993, gründete er zusammen mit seinem Freund Dirk Loombeek (www.dirk-loombeek.de) eine erste (wirkliche) Band, „Speaker’s Corner“, weitere folgten („Romeo’s Diary“, „Swingerclub“), immer aber mit Finn als Sänger und Gitarristen und immer mit eigenen Songs. Daneben absolvierte Finn nach verschlungenen Pfaden, die ihn durch besetzte Botschaften und über Jobs in Postämtern und Altenheimen auf den Zweiten Bildungsweg führten, ab 1995 ein Studium der Germanistik und Philosophie, und dies immerhin mit soviel Leidenschaft, dass mit dessen Ende kurzzeitig die Frage im Raum stand: Wissenschaft oder Musik? Er hat sich dann der größeren Leidenschaft zugewandt und seine erste CD aufgenommen.... und die Tatsache, dass Sie gerade diesen Text lesen, scheint ihn ein bisschen zu bestätigen.









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